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Wie sieht die ideale Körperhaltung beim Bewerbungs-Foto-Shooting aus?

Veröffentlicht am 04.08.2022 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
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Ein gutes Bewerbungsfoto zeichnet sich durch das Zusammenspiel aus Körperhaltung, Mimik und Gestik aus. Was einfach klingt, bedarf des Trainings. Probieren Sie vor dem Bewerbungs-Foto-Shooting unterschiedliche Variationen aus und üben Sie so lange, bis Sie ein optimales Ergebnis erzielen. Worauf es bei der Körperhaltung für ein Bewerbungsfoto ankommt, das und mehr erfahren Sie hier.
Bewerbungsfoto: Körperhaltung, Mimik und Gestik

Welche Körperhaltung soll ich einnehmen? Soll ich für mehr Bodenhaftung breitbeinig dastehen?
Wohin mit meinen Armen und Händen? Soll ich ernst dreinschauen oder wenigstens dezent lächeln?
Diese und andere Fragen beschäftigen Bewerber, die ein gutes Bewerbungsfoto brauchen. Sicher wird
Ihnen ein professioneller Fotograf Tipps geben und Sie im Idealfall entsprechend positionieren.
Dennoch ist es sinnvoll, sich vorab mit diesem Thema zu beschäftigen und verschiedene Positionen
auszuprobieren und zu üben.

1. Bewerbungsfoto: Die Aussagekraft der Körperhaltung

Die Art, wie wir uns bewegen oder stehen, verrät viel über den Charakter eines Menschen und über
seine momentane Stimmung. Sie gibt dem Betrachter Aufschluss darüber, ob wir nervös sind, uns
wohlfühlen, uns fürchten, gelassen, zufrieden oder traurig sind. Es erfordert Ausdauer und Training, um die Körperhaltung zu disziplinieren und zu steuern. Glaubwürdiger und einfacher ist es deshalb, authentisch zu sein.

Obwohl das Bewerbungsfoto lediglich einen kleinen Ausschnitt des Körpers zeigt, beeinflusst die
Körperhaltung massgeblich den Gesamtausdruck. Positionieren Sie sich in aufrechter Haltung. Vermeiden Sie eine frontale und breitbeinige Haltung, die leicht aggressiv und provokant wirken
kann.

Nehmen Sie stattdessen eine offene Schrittstellung ein, sodass Ihre Körperhaltung leicht schräg ist. Dabei zeigt eine Schulter leicht nach vorne. Sie schauen weder nach unten - das signalisiert Unterwürfigkeit - und auch nicht nach oben. Eine erhobene Kopfhaltung könnte arrogant und machtvoll interpretiert werden. Den Blick richten Sie stattdessen nach vorne in Richtung Kamera. Dadurch wird eine gewisse Dynamik erzeugt, die das Bewerbungsfoto lebendiger wirken lässt. 

2. Bewerbungsfoto: Wohin mit den Armen und Händen?

Immer wieder sind auf Bewerbungs- und Porträtfotos vor der Brust verschränkte Arme zu sehen.
Tatsächlich bauen Sie dadurch Distanz auf und grenzen sich ab. Insoweit ist diese Position der Arme
wenig zielführend. Schliesslich möchten Sie mithilfe Ihres Bewerbungsfotos eine Einladung zu einem
Vorstellungsgespräch und bestenfalls den ausgeschriebenen Job erhalten.

Mit einem Schutzwall in Form von verschränkten Armen werden Sie das nicht erreichen. Lassen Sie deshalb Ihre Arme seitlich am Körper herunterhängen. Wenn Sie sich damit nicht wohlfühlen, dann führen Sie Ihre Hände hinter dem Rücken zusammen oder stecken sie in die Hosentaschen.

3. Der Gesichtsausdruck

Ihr Gesichtsausdruck sollte zu der von Ihnen angestrebten Position passen. Abhängig vom Job und von
der Branche dürfen Sie mehr oder weniger lächeln, wobei der Gesichtsausdruck bei einer angestrebten Führungsposition etwas ernster und deshalb seriöser ausfallen darf. Wichtig ist, dass Ihr Lächeln nicht künstlich wirkt und dass sich Ihre gute Laune und Fröhlichkeit in Ihren strahlenden Augen widerspiegeln.

Beim Gesichtsausdruck ist vor allem Natürlichkeit gefragt, da eine gelangweilte oder lustlos wirkende Mimik keine Option ist. Damit Sie beim Bewerbungs-Foto-Shooting locker auftreten, kann es sinnvoll sein, in den Stunden davor Sport zu treiben. Das lässt Sie im Idealfall natürlicher, frischer und zufriedener aussehen und wirkt entspannend.